Die häufigsten Fragen zu Flüssiggas
Was ist Flüssiggas?
Flüssiggas (LPG) ist ein Kohlenwasserstoff und besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen. Bereits unter geringem Druck nimmt Flüssiggas einen verflüssigten Zustand an und lässt sich so mit 1/260 des Volumens komprimiert lagern und transportieren.
Was ist der Unterschied zwischen LPG und LNG?
LPG (Liquid Petroleum Gas) ist die englische Abkürzung für Flüssiggas und wird überwiegend in Bezug auf Autogas und im internationalen Sprachgebrauch verwendet.
LNG (Liquefied Natural Gas) ist die englische Abkürzung für verflüssigtes Erdgas, das überwiegend aus Methan besteht. Erdgas (LNG) ist nicht mit Flüssiggas vergleichbar.
Welche Eigenschaften hat Flüssiggas im Hinblick auf Emissionen?
Bei der Verbrennung von Flüssiggas entstehen vergleichsweise geringe Mengen bestimmter Luftschadstoffe. Die Feinstaubemissionen sind bei der Verbrennung von Flüssiggas gering. Die tatsächlichen Emissionen hängen unter anderem von der eingesetzten Technik, der Anwendung und den Betriebsbedingungen ab.
Flüssiggas ist weder boden- noch wassergefährdend. Daher kann Flüssiggas grundsätzlich auch in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten eingesetzt werden, sofern die hierfür geltenden gesetzlichen und technischen Anforderungen berücksichtigt und vollständig erfüllt werden.
Woher kommt Flüssiggas?
Flüssiggas fällt bei der Förderung von Erdöl und Erdgas sowie bei der Weiterverarbeitung von Rohöl an. Unser Flüssiggas wird in westeuropäischen Raffinerien produziert oder per Tankschiff nach Deutschland importiert. Es wird nicht durch Pipelines transportiert.
Neben konventionellem Flüssiggas gibt es auch biogenes Flüssiggas (Bio-LPG). Es wird aus nachwachsenden Rohstoffen sowie biogenen Rest- und Abfallstoffen hergestellt, beispielsweise aus Pflanzenölen, Fetten oder anderen organischen Ausgangsstoffen.
Über eine Massenbilanzierung können die Eigenschaften des biogenen Flüssiggases bilanziell zugeordnet werden. Dabei können Sie wählen, welchen Anteil der Flüssiggaslieferung Sie bilanziell als biogen zuordnen möchten – bis hin zu 100 %. Die entsprechende Zuordnung wird nachvollziehbar dokumentiert und durch einen entsprechenden Nachweis bestätigt. Diesen Nachweis erhalten Sie im Nachgang. Auf dem Zertifikat wird die *THG-Emissionsminderung ausgegeben.
*Die Ermittlung der THG-Emissionsminderung erfolgt durch den Vergleich der für die jeweilige Lieferung vom Lieferanten bereitgestellten ISCC-zertifizierten THG-Emissionswerte mit dem fossilen Referenzwert für Flüssiggas gemäß GEMIS-Datenbank (66,315 g CO₂e/MJ), bezogen auf die Herstellung des BioLPG bis zum Verlassen der Raffinerie (Well-to-Tank). Die ausgewiesene THG-Emissionsminderung ergibt sich aus der Differenz der beiden Werte unter Berücksichtigung der für die ausgewiesene BioLPG-Menge zugrunde gelegten Energiemenge.
Wie wird Flüssiggas gelagert?
Flüssiggas wird in Druckbehältern gelagert. Üblicherweise kommen hier Flüssiggasbehälter in verschiedenen Größen und Lagerarten sowie Flüssiggasflaschen zur Anwendung.
Wie kommt das Flüssiggas zu mir nach Hause?
Flüssiggas wird üblicherweise nicht durch Pipelines geleitet, sondern per Straßentankwagen direkt zu unseren Kunden transportiert.
Kann ich meine Flüssiggasanlage mit einem erneuerbaren Energien Anteil betreiben?
Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Flüssiggasanlage mit einem Anteil an erneuerbaren Energien zu betreiben. Dazu zählen beispielsweise Flüssiggas-Hybridheizungen oder der Einsatz von biogenem Flüssiggas (BioLPG). Neben konventionellem Flüssiggas gibt es auch biogenes Flüssiggas (Bio-LPG). Es wird aus nachwachsenden Rohstoffen sowie biogenen Rest- und Abfallstoffen hergestellt, beispielsweise aus Pflanzenölen, Fetten oder anderen organischen Ausgangsstoffen.
Über eine Massenbilanzierung können die Eigenschaften des biogenen Flüssiggases bilanziell zugeordnet werden. Dabei können Sie wählen, welchen Anteil der Flüssiggaslieferung Sie bilanziell als biogen zuordnen möchten – bis hin zu 100 %. Die entsprechende Zuordnung wird nachvollziehbar dokumentiert und durch einen entsprechenden Nachweis bestätigt. Diesen Nachweis erhalten Sie im Nachgang. Auf dem Zertifikat wird die *THG-Emissionsminderung ausgegeben.
*Die Ermittlung der THG-Emissionsminderung erfolgt durch den Vergleich der für die jeweilige Lieferung vom Lieferanten bereitgestellten ISCC-zertifizierten THG-Emissionswerte mit dem fossilen Referenzwert für Flüssiggas gemäß GEMIS-Datenbank (66,315 g CO₂e/MJ), bezogen auf die Herstellung des BioLPG bis zum Verlassen der Raffinerie (Well-to-Tank). Die ausgewiesene THG-Emissionsminderung ergibt sich aus der Differenz der beiden Werte unter Berücksichtigung der für die ausgewiesene BioLPG-Menge zugrunde gelegten Energiemenge.
Im Anschluss an die Lieferung erhalten Sie ein Zertifikat, das die konkrete CO₂-Einsparung Ihrer Lieferung durch den bilanziell zugeordneten Bio-LPG-Anteil ausweist.
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